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Wie Sie Ihren Teppich dauerhaft sauber halten

Teppichfleckenentfernung - so halten Sie Ihren Teppich dauerhaft sauber

Neue Teppiche sehen schön aus und bilden oft das Highlight in der Wohnung. Doch mit der Zeit beginnen sie, nicht nur optisch zu leiden. Neben Schmutz und Dreck setzen sich auch Milben und Bakterien darin fest. Insofern dient eine regelmäßige Teppichfleckenentfernung nicht nur der visuellen Beschaffenheit des Bodenbelags. Für nachhaltige Ergebnisse sind bei der Teppichpflege allerdings ein paar Dinge zu beachten: Hausmittel sind teilweise hilfreicher als teure Chemiereiniger und nicht jeden Teppich dürfen Sie nass reinigen. Und in einigen Fällen muss sogar der Profi ran.


#1 Materialien und Utensilien für die Teppichreinigung

Für die Teppichreinigung brauchen Sie je nach Reinigungsverfahren verschiedene Utensilien. Dazu gehören beispielsweise folgende Werkzeuge und Materialien:

- Staubsauer/Waschauger
- Reinigungsschwamm
- Schrubber/Bürste
- Reinigungsmittel/Teppichpulver
- Haarshampoo
- Wasser
- diverse Hausmittel

Abhängig vom Grad der Verschmutzung können Sie unterschiedliche Reinigungsschritte anwenden, um den Bodenbelag sauber zu bekommen. Manchmal reicht ein Staubsauger, andere Flecken brauchen ein Nassreinigungsverfahren. Wenn Sie keinen Waschsauger zur Verfügung haben, können Sie diesen auch im Baumarkt oder in der Drogerie gegen ein Entgelt leihen.

Zwar suggeriert manche Werbung, dass sich Dampfgeräte für die Teppichfleckenentfernung eignen würden. Doch das ist falsch. Denn diese brennen stattdessen Flecken im Stoff fest, welche hinterher auch mit professioneller Technik nicht zu entfernen sind.
 
 
#2 Die alltägliche Reinigung

Generell sollten Sie Teppiche mindestens einmal pro Woche absaugen. Denn dieser Prozess schützt die Schmutzfangläufer auch vor Schädlingen wie Kleidermotten. Bei guten Bedingungen beginnen diese nämlich, ihre Eier im Teppich abzulegen.

Experten raten hier zu Modellen mit Bürste, weil diese effektiver sind. Die durch eine Mechanik betriebene Bürste klopft den Teppich gleichzeitig ab, wodurch sich der Schmutz besser löst. Zwar ist das Saugen mit der Bürste etwas schwerer, dafür aber wesentlich gründlicher.

Besonders wichtig für die Teppichpflege ist die Gründlichkeit. Insofern sind alle Möbel vom Teppich zu entfernen: stellen Sie Tische, Stühle und Pflanzen beiseite. Nur so erreichen Sie wirklich alle Stellen des Teppichs. Zudem ist es sinnvoll, mit dem Saugen in der hintersten Ecke zu beginnen und sich dann zur Tür vorzuarbeiten. Dadurch stellen Sie sicher, dass kein neuer Dreck den Reinigungsprozess behindert.

Wenn Sie zu viele Flusen im Staubbeutel entdecken, könnte das auf zu viel Staub und Sand im Teppich hindeuten. Denn mit ihnen zusammen wirkt das Staubsaugen wie Schleifpapier, das die Teppichhaare abrasiert. Ziehen Sie in dem Fall eine professionelle Reinigung in Betracht.

In Zeiten, als nicht jeder Haushalt einen Staubsauger besaß, war es gängig, Teppiche auszuklopfen. Gerade für kleinere Teppiche wie den Küchenläufer hat das gut funktioniert. Auch heute kann diese Methode sehr hilfreich sein.
 
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#3 Eine Anleitung zum Nassreinigen

Flecken von Wein, Kaffe & Co. sind auch mit dem besten Staubsauger nicht aus dem Bodenbelag zu bekommen. Gerade beim Eventteppich oder Hochzeitsteppich treten diese Verschmutzungen gerne auf. In solchen Fällen hilft die Nassreinigung inklusive Teppichreiniger. Falls es sich um ein kleines Exemplar wie den Küchenläufer oder Schmutzfangläufer handelt, können Sie es in die Badewanne oder Waschmaschine geben. Prüfen Sie dabei nur, welche Temperaturen es aushält.

In der Badewanne und Waschmaschine ist ein einfaches Shampoo gut als Reinigungsmittel geeignet. Wenn Sie sich für die Wanne entscheiden, denken Sie daran, die Teppiche anschließend gründlich auszuspülen. Andernfalls sorgen Seifenrückstände dafür, dass sich der Schmutz schneller wieder absetzt.

Handelt es sich um einen großen Eventteppich oder Hochzeitsteppich, müssen Sie ihn auf dem Boden reinigen. So oder so werden Sie zunächst einen Staubsauger benötigen. Ehe der Nasssauger mit dem Teppichreiniger zum Einsatz kommt, sollten Sie jeglichen Schmutz und Staub entfernen. Erst hinterher beginnt die Arbeit mit dem Reinigungsmittel.

Mit manchen Reinigern können Sie der Farbechtheit des Teppichs schaden. Testen Sie unbekannte Produkte daher zunächst an einer unauffälligen Stelle, um mögliche Entfärbungen frühzeitig festzustellen.

Im folgenden Schritt beginnen Sie die Reinigung mit einem Nassreinigungsgerät. Sprühen Sie das Reinigungsmittel durch die Betätigung des Hebels auf den Untergrund. Das Gerät saugt Schmutz und Teppichreiniger gleichzeitig wieder ab. Um möglichst genau zu arbeiten, saugen Sie immer zu sich und lassen Sie die Bahnen leicht überlappen. Saugen Sie den Bodenbelag anschließend noch einmal ab, ohne zu sprühen, damit auch die Restfeuchtigkeit verschwindet.

Der letzte Schritt des Nassreinigungsvorgangs ist die Teppichimprägnierung. Besprühen Sie den Stoff mit einem Textilimprägnierspray, um ihn vor neuem Schmutz zu schützen. Auf diese Weise lassen sich neue Flecken ganz einfach mit dem Staubsauger entfernen und die Verfilzung schreitet langsamer voran. Beachten Sie, dass Sie nach der Teppichimprägnierung 24 Stunden warten müssen, bis alles völlig trocken ist.


#4 Das Trockenverfahren für Naturteppiche oder Nadelfilz

Die Nassreinigung eignet sich nicht für alle Teppiche. So sind Schafswolle, Baumwolle oder Nadelfilz sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Reinigen Sie diese Teppiche daher nur im Trockenverfahren. Lediglich einen feuchten Lappen können Sie bei hartnäckigen Flecken benutzen.

Als Reinigungsmittel für diese Methode ist Teppichpulver sinnvoll. Verteilen Sie dieses zunächst gleichmäßig auf dem Naturteppich. Reiben Sie das Pulver anschließend mithilfe von Schrubber und Bürste in die Fasern ein. Gehen Sie vorsichtig dabei vor, leichtes Hineindrücken ist völlig ausreichend. Lassen Sie das Pulver etwa 15 Minuten einwirken, ehe Sie es mit dem Staubsauger absaugen.

Wiederholen Sie die Reinigung mit Teppichpulver mehrfach. Solange es im Staubsaugerbeutel dunkel ist, deutet das auf viel Dreck hin. Erst dann, wenn es kaum noch verfärbt ist, ist der Naturteppich wirklich sauber.
 
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#5 Reinigung durch den Fachmann


In einigen Fällen ist es unumgänglich, die Reinigung von einem Fachmann durchführen zu lassen. Dem Profi stehen verschiedene Methoden zur Auswahl:

- Pulverreinigung
- Shampoonieren
- Pad-Reinigung
- Tiefenreinigung

Die Pulverreinigung ist für Teppiche geeignet, die nur leicht verschmutzt sind. Bei der Pad-Reinigung muss der Teppichreiniger flüssig auf den Stoff gegeben und mit einem drehenden Wollpad eingearbeitet werden. Diese Methode ist für leicht verschmutze Teppiche oder Veloursböden geeignet.

Die Shampoonierung funktioniert, indem Reinigungsschaum mithilfe von Bürsten in die Fasern gebracht wird. Anschließend muss der feuchte bis nasse Stoff abgesaugt werden. Dieses Verfahren ist zum einen kostengünstig und zum anderen effektiv. Auch mittelstarke Verunreinigungen sind meist kein Problem. Jedoch ist es möglich, dass Seifenrückstände eine weitere Verschmutzung begünstigen. Außerdem schadet zu häufiges Shampoonieren dem Teppich, weil die Faser dadurch hart wird.

Die Tiefenreinigung verbindet schließlich Shampoonieren und Sprühen. Auf diese Weise ist sie äußerst effektiv, aber auch recht teuer. Ebenso ist das Verfahren zeitintensiv, wird aber wegen der guten Ergebnisse dennoch von vielen Experten empfohlen.
 
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