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PVC-Böden - pflegeleicht, robust und vielseitig

 

PVC-Böden - der Allrounder

PVC-Böden gehören zu den beliebtesten Bodenbelägen im privaten und gewerblichen Bereich. Das elastische Bodenmaterial lässt sich nicht nur preiswert, schnell und einfach verlegen. Es ist auch angenehm fußwarm, feuchtigkeitsundurchlässig und trittschalldämmend, dabei sehr strapazierfähig und hygienisch. PVC-Beläge zählen zu den Klassikern unter den flexiblen Fußbodenbelägen. Ab 1937 industriell hergestellt sind sie in zeitlosen, modernen und ausgefallenen Designs für jeden Geschmack zu haben. PVC-Bodenbeläge sind ideal und bieten vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten.

 

#1 Heißt es PVC oder Vinyl?

PVC-Böden werden umgangssprachlich auch aus Vinylboden bezeichnet. Das Grundmaterial besteht hauptsächlich aus Polyvinylchlorid, einem thermoplastischem Kunststoff. Daher stammen die Abkürzung PVC und die Kurzbezeichnung Vinyl. Das eigentlich harte und spröde Material erhält durch Zusatz von Weichmachern seine weiche, elastische Eigenschaft. Früher waren diese Zusatzstoffe krebserregend. Modernes Vinyl kommt mit alternativen Weichmachern aus und ist gesundheitlich unbedenklich.

 

#2 Fast grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten

Bodensysteme aus PVC lassen sich ausgezeichnet einfärben und bedrucken und bieten damit nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Die Vielfalt an Farben, Mustern, Effekten und Texturen bietet eine breite Auswahl für jeden Geschmack. Vinyl-Böden werden als ein- oder mehrschichtiger Belag, mit und ohne Trägerschicht hergestellt. Als Trägermaterial kommen Jute, Kork, Schaumstoff, Polyester- oder Glasfaserflies zur Anwendung. Geschäumte Varianten bieten hohen Gehkomfort und gute Trittschalldämmung, gewalztes Material eignet sich ideal als trittfester Untergrund für den gewerblichen Bereich.

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#3 PVC-Böden sind kostengünstig, robust, hygienisch und sicher

Die langlebigen Bodenbeläge sind als kostengünstige Auslegeware in Form von Bahnen, Platten und als Klicksystem erhältlich. Die Verlegung ist einfach und preiswert. Aufgrund der hohen Strapazierfähigkeit, der Wasserundurchlässigkeit und hygienischen Eigenschaften kommt das Material in vielen Bereichen zum Einsatz. PVC-Bodenbeläge trotzen sogar dem starken Publikumsverkehr in Geschäften, Krankenhäusern, Schulen oder Flughäfen. In Küchen, Bädern und im Gesundheitswesen, zum Beispiel in Physio- oder Arztpraxen, kommt es auf Hygiene an. Vinylböden eignen sich bestens für diese Anforderungen.

Durch die leichte Narbung, die das Material im Herstellprozess aufgewalzt bekommt, gilt es als rutschfest. PVC ist antistatisch und verhindert elektrische Aufladung. Damit ist es ein angenehmer Bodenbelag, der sich sogar für industrielle Anwendungen eignet. Weil Staub und Schmutz sich durch feuchtes Wischen leicht beseitigen lassen, sind die Böden für Allergiker, Labore und Reinräume eine gute Wahl. Die Vinyl-Bahnen können fugenlos verschweißt und an den Wänden aufgebogen werden. Damit haben Schmutz und Keime keine Chance.

 

#4 PVC-Boden verlegen - schwimmend oder kleben?

Als Rollenware oder Platten lassen sich Vinyl-Böden einfach auf dem Boden auslegen, also schwimmend verlegen. Diese Methode eignet sich aber nur für kleine Räume, die wenig betreten werden, zum Beispiel eine Abstellkammer. Auf größeren Flächen, in der Küche oder in Wohnräumen, neigt der Bodenbelag dazu, zu verrutschen, Wellen zu werfen und sich an den Kanten aufzurollen. Hier ist eine Verklebung wichtig. Der Untergrund muss in jedem Fall trocken, sauber und frei von Rückständen und Altbelägen sein. PVC-Böden lassen sich für die flexible Verlegung problemlos mit dem Cuttermesser passend zuschneiden.

In Wohnräumen bis zu 20 qm können die Bahnen mit doppelseitigem Klebeband unter den Stoßkanten am Boden fixiert werden. Das Klebeband hindert den Bodenbelag am Verrutschen und lässt sich für Korrekturen und bei Renovierungen leicht und ohne Schäden entfernen.

In größeren Wohnräumen, in der Küche und im Bad ist das vollflächige Verkleben die beste Lösung, um den Boden stabil und rutschfest zu verlegen. Dafür wird ein Dispersionsklebstoff auf den sauberen Untergrund aufgerakelt. Der Vinyl-Boden wird dann ausgerollt oder als Fliesen ausgelegt und an den Boden angedrückt. Verklebt Böden sind schwierig zu entfernen: Der Vinyl-Boden muss zerschnitten und die Klebereste vom Boden abgehobelt werden. In Mietwohnungen sollten Sie daher Ihren Vermieter vor Klebeverlegung grundsätzlich um Erlaubnis bitten, egal ob Sie PVC- oder Teppichboden verlegen möchten. Im Objektbereich, also in Geschäften, Praxen, Schulen oder Krankenhäusern sind die Böden immer zu verkleben und die Nähte thermisch zu verschweißen.

Eine gute Alternative zum Verkleben sind PVC-Böden als Klicksystem. Diese Systeme bestehen häufig aus einer Hartfaserträgerplatte (HDF) mit einer Korkschicht als Schalldämmung. Darauf ist die Oberschicht aus Vinyl aufgebracht. Die Paneele werden wie Klickparkett mittels Nut und Feder gefügt und schwimmend verlegt. Die Verlegung ist allerdings etwas aufwändiger, da die HDF-Platten gesägt werden müssen.

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#5 Raumgestaltung mit Designbelägen

Die hochwertigen Designbeläge sind schichtweise aufgebaut aus einer PVC-Unterschicht, einer Trägerschicht, der Aufdruckschicht und einer transparenten, robusten Nutzschicht. Die Aufdruckschicht kann mit jedem denkbaren Druckdesign versehen werden. Designbeläge werden häufig in Holz-, Stein- oder Metalloptik angeboten.

Durch Kombination verschiedener Farben, Muster und Verlegerichtungen lassen sich Architekturbereiche optisch voneinander abgrenzen oder verbinden. Optische Schwerpunkte und Akzente können auf dem Boden erzeugt und mit Bordüren und Zierstreifen aufgelockert werden. PVC-Böden in Holz- oder Steinoptik schaffen eine wohnliche Raumatmosphäre in Bereichen, die leicht zu reinigende und hygienische Bodenbeläge voraussetzen, zum Beispiel in Krankenhäusern.

 

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#6 Darf Vinylboden auf der Fussbodenheizung verlegt werden?

Bei Fussbodenheizungen kommt die Raumwärme von unten. Das schränkt die Auswahl der Bodenbeläge ein, denn ein falsch gewählter, stark isolierender Untergrund hindert die Fussbodenheizung in ihrem Wirkungsgrad und erhöht den Energieverbrauch. Die relevante Kennzahl hierfür ist der Wärmedurchlasswiderstand, der sogenannte R-Wert.

Stein- und Fliesenböden besitzen in der Regel einen R-Wert, welcher die Nutzung einer Fussbodenheizung problemlos zulässt. Kork- und Parkettböden wirken dagegen meistens zu isolierend, um noch genügend Wärme durchzulassen. Grundsätzlich gilt, je dicker und wärmedämmender der Belag, desto weniger ist er für eine Fussbodenheizung geeignet.

Vinyl-Bodenbeläge sind vergleichsweise dünn und dürfen damit ohne Weiteres auf einer Fussbodenheizung verlegt werden. Die Ausnahme bildet der Boden als Klicksystem. Der Aufbau aus Hartholz und Kork wirkt zu isolierend. Daher ist von der Verlegung auf einem beheizten Untergrund abzuraten.

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