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Grundausstattung fürs Camping - Checkliste & Tipps

Camping mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil - Checkliste & Tipps

Ab in die Natur und die Seele baumeln lassen - immer mehr Menschen lieben es, mit Wohnwagen oder Wohnmobil zu reisen. Alles was man braucht, befindet sich an Bord. Auch Outdoor-Fans, die mit Zelt und Schlafsack unterwegs sind, schätzen die Naturverbundenheit und Freiheit. Raus aus dem Alltag - rein ins Vergnügen! Damit man die Zeit unter freiem Himmel in vollen Zügen genießen kann, darf eine bedarfsgerechte Camping-Ausstattung nicht fehlen. Welche Ausrüstung gehört ins Gepäck? Was sollte man bei welchem Camping-Trip mitnehmen? In diesem Beitrag werden die wichtigsten Tipps und Infos zur perfekten Camping-Ausrüstung beleuchtet.

 

#1 Checkliste für das Reisegepäck

Moderne Mobile und Wohnwagen sind meist komfortabel ausgestattet, sodass kaum Wünsche offenbleiben. In der Regel erübrigen sich Isomatte, Schlafsack und Zelt. Folgende zusätzliche Ausrüstungsgegenstände sollten bei einer Wohnmobil- oder Wohnwagenreise immer dabei sein:

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1. Verlängerungskabel / Kabeltrommel

Auf Campingplätzen benötigt man für den Stromanschluss bestimmte Zuleitungen, die für den Gebrauch im Freien freigegeben sind. Häufig werden die Verbindungen über CEE-Kupplungen beziehungsweise CEE-Stecker hergestellt. Starkstromverbindungen verfügen über rote Zuleitungen und blaue Kabel werden für 230 Volt genutzt. Manche Campingplätze bieten auch Schuko-Stecker-Anschlüsse an. Das sind haushaltsübliche Steckverbindungen. Zudem ist es ratsam, verschiedene Adapter für Stromanschlüsse dabeizuhaben. Besonders für Auslandsreisen dürfen die unterschiedlichen Verbindungsstücke nicht fehlen.

 

2. Auffahrkeile

Auffahrkeile sind nützlich, um Niveau-Unterschiede des Untergrunds ausgleichen zu können. Der Camper sollte gerade ausgerichtet sein. Selbst geringe Abweichungen oder Schieflagen stören mit der Zeit, zum Beispiel wenn sich der Körper beim Schlafen zur Seite neigt.

 

3. Stützplatten

Stützplatten sind notwendig, um das Einsinken der Kurbelstützen in weichem Boden zu vermeiden.

 

4. Rolltanks

Rollfähige Behälter sind ideal, um Abwassertanks bequem zur Entsorgungseinrichtung zu transportieren.

 

5. Abwasserzusatz

Dieser Zusatz verhindert Geruchsbildung, Faulgase und das Entstehen von Urinstein. Des Weiteren beschleunigt der Abwasserzusatz die Zersetzung von Toilettenpapier und Fäkalien. Im Allgemeinen haben die Zusätze eine desinfizierende Wirkung.

 

6. Vorzelt

In großen Wohnwagen kann es auch eng werden. Mit einem Vorzelt entsteht zusätzlicher Stauraum. Ein Vorzeltteppich eignet sich sehr gut, um einen strapazierfähigen und optisch ansprechenden Untergrund zu gestalten. In einem Vorzelt lassen sich an nassen Sommertagen gemütliche Stunden im Freien verbringen.

 

7. Werkzeug

Wenn ein gut ausgestatteter Werkzeugkoffer griffbereit ist, lassen sich kleine Defekte am Fahrzeug oder an der Ausstattung oft eigenständig beheben. Wichtig sind vor allem das Mitführen verschiedener Ringschlüssel, Sechskantschlüssel und Schraubendreher. Außerdem gehören Knarre, Hammer, Wasserwaage sowie verschiedene Verlängerungen und Zangen in den Werkzeugkasten. Die Wasserwaage ist notwendig zum Ausrichten des Campers und der Hammer erleichtert das Anbringen der Heringe.



#2 Camping mit dem Zelt - Checkliste für die Grundausstattung

Beim Zelten kann man zwischen dem Aufenthalt auf einem Campingplatz oder freiem Outdoor-Camping unterscheiden. Folgende Ausstattungsgegenstände sind besonders beim "wilden" Campen wichtig:

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1. Zelt

Ein hochwertiges Zelt bietet Schutz vor Wind und Wetter. Zudem hält es lästige Insekten ab. Die Anzahl der Personen bestimmt die Größe des Zeltes. Die Wahl des Zelttyps sollte sich nach der Art des Campings richten. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist und das Zelt nicht mit Körperkraft transportiert werden muss, sind Packmaß und Gewicht nicht so wichtig. Tunnelzelte eignen sich besonders gut, um viel Platz und eine angenehme Zelthöhe zu schaffen. Zudem kann man Tunnelzelte schnell aufbauen.

Große Familienzelte sind meist mit einem zusätzlichen Vorzelt ausgestattet. Ein Vorzeltteppich sorgt für hohen Gehkomfort und optimale Wärmedämmung.

Ist man auf einer Trekking-Tour, rauben großräumige Familienzelte zu viel Platz im Gepäck. Darum bieten sich bei Wandertouren leichte Trekkingzelte an. Diese sind trotz des geringen Gewichts sehr stabil und weisen ein kleines Packmaß auf.

Bei wechselhaftem und rauem Wetter eignen sich sogenannte Geodät-Zelte. Das sind sehr stabile Kuppelzelte, die auch an schwierigeren Orten problemlos eingesetzt werden können.

Dem Grunde nach müssen alle Zelte UV-beständig und wasserdicht sein. Beim Kauf sollte man auf den Geruch des Materials achten. Riecht das Zelt unangenehm, gehört es nicht in die Camping-Ausstattung, da chemische Gerüche auf Weichmacher hindeuten.

 

2. Schlafsack

Häufig bestehen Schlafsäcke aus Kunstfaser- oder Daunenfüllungen. Daunen weisen eine ideale Isoliereigenschaft auf. Zudem lassen sich Daunenschlafsäcke besser zusammendrücken und sie wiegen weniger als Schlafsäcke aus Kunstfaser. Daraus ergibt sich ein vergleichsweise geringes Packmaß.

Der Vorteil von Kunstfaser ist, dass das Material schnell trocknet. Bei feuchten Witterungsbedingungen behalten Kunstfaserschlafsäcke ihre wärmedämmende Eigenschaft. So kommt es bei diesen Schlafsäcken nicht so schnell zur Geruchsbildung.

Ein bedeutendes Kriterium für die Wahl des passenden Schlafsacks sind die spezifischen Temperaturbereiche. Diese teilen sich folgendermaßen auf:

  • Oberer Grenzbereich

Man kann im Schlafsack bis zu dieser Temperatur ohne starkes Schwitzen schlafen (Reißverschluss geöffnet).

  • Komfortbereich

Dieser Wert gibt die Temperatur an, bei der man gerade noch nicht friert und komfortabel im Schlafsack schlafen kann.

  • Unterer Grenzbereich

Hierbei handelt es sich um die niedrigste Temperatur, die eine achtstündige Schlafphase mit eingerolltem Körper ermöglicht.

  • Überlebensbereich

Das ist die Minimaltemperatur, bei der man ungefähr 6 Stunden im Schlafsack überleben kann.

 

3. Luftmatratze / Isomatte

Wenn der Boden kalt und feucht ist, hilft eine dünne Isomatte beim Abhalten der unangenehmen Einflüsse. Allerdings spürt man durch die Isomatte kleinste Unebenheiten. Spezielle Camping-Luftmatratzen sorgen für deutlich mehr Komfort. Die Matratzen sind robust, zugleich leicht und nehmen durch das geringe Packmaß nicht viel Platz ein.

 

4. Kochgeschirr / Kocher

Eine leckere Suppe oder eine warme Tasse Kaffee lassen eine etwas unruhige Camping-Nacht schnell in Vergessenheit geraten. Kompakte Gaskocher sind für Zelt-Camping eine gute Wahl. Empfehlenswert ist das Mitführen von Kochern mit Standard-Gaskartuschen und eigenständiger Zündvorrichtung. Kochgeschirr-Sets nehmen nicht viel Platz ein, denn sie lassen sich ineinander stapeln. Damit keine Verbrennungen entstehen können, sollten an den Töpfen abnehmbare Griffe enthalten sein.

 

5. Erste-Hilfe-Ausrüstung

Besonders beim Camping in der Wildnis ist eine gut ausgestattete Erste-Hilfe-Ausrüstung überaus wichtig. Die Notfallpackung muss wasserdicht verpackt sein. In der Ausstattung dürfen folgende Utensilien nicht fehlen:

 

- Notfallmedikamente

- Binden

- Pflaster

- Dreiecksbandagen

- Pinzette

- Einmalhandschuhe

- Sicherheitsnadeln

- Desinfektionsmittel

- isolierende Notfalldecke

 

6. Weitere wichtige Gegenstände

Bei jedem Camping-Trip dürfen auch Feuerzeug, Taschenlampe und Toilettenpapier eingepackt werden. Zudem ist es sinnvoll, ein Notfallhandy, Landkarten, Kompass und Taschenmesser dabeizuhaben. Mit einem handlichen Beil kann man Holz zerteilen und Heringe befestigen. Je nach Wetterlage, Umgebung und Jahreszeit gehören auch Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille sowie Insektenschutzmittel zur Grundausstattung.

 

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